Sanatorien
Schömberg wird Kurort für Lungenkranke
Etwa ab 1890 entwickelte sich Schömberg von einem
kleinen Bauerndorf zu einem sehr bekannten Kurort für
Patienten mit Lungentuberkulose.
Innerhalb weniger Jahrzente entstanden vier große
Sanatorien und zahlreiche private Kurbetriebe.
Hugo Römpler legte den Grundstein der Kurortära
Der Erfurter Kaufmann Hugo Römpler fand nach vielen vergeblichen Versuchen, sein Lungenleiden in der
Sonne südlicher Länder zu kurieren, schließlich Heilung im besonderen Schwarzwaldklima von Schömberg.
Das veranlasste ihn 1888, das Gasthaus zum Hirsch in der Talstraße zu einem
Luftkurhaus für Lungenleidende umzugestalten
.
Dies leitete die Entwicklung Schömbergs von einem kleinen Bauerndorf zu einem Kurort mit großen Sanatorien
ein, dem "deutschen Davos".
Als immer mehr Kranke nach
Schömberg kamen, handelte Römpler
schnell und ließ 1899 und 1902
großzügige Neubauten errichten.
Bereits 1890 wurde ein Arzt, Dr.
Johannes Baudach, eingestellt. Da es
in Württemberg kaum Alternativen
zur Heilung von Lungentuberkulose
gab, entwickelte sich ein regelrechter
Massenandrang ins S1.
Das „Sanatorium Schömberg S1“ war
das Flaggschiff unter den
Schömberger Sanatorien. Es war das
erste seiner Art in Württemberg und
das größte in Schömberg
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