Osterausstellung zeigt Kostbarkeiten aus aller Welt

Die Ausstellung „Österliche Kostbarkeiten“ des Heimat- und Geschichtsvereins in der Galerie der Gemeinde Schömberg im Haus Bühler wurde von Vorstandmitglied Helmut Sperth eröffnet. „Sie haben mit großem Gestaltungswillen und Fleiß eine Ausstellung zustande gebracht, die für Einheimische und Gäste ein Schmankerl darstellt“, lobte er die Ausstellungsmacherinnen Karola Hauf und Margot Burkhardt.


Stolz zeigten Karola Hauf und Margot Burkhardt (Mitte) Helmut Sperth (rechts) sowie Inge Reif und Klaus-Peter Engel die Ausstellung.


Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Linel Wagner auf dem Keyboard.


Ninel Wagner umrahmt die Eröffnung stimmungsvoll.


Vera Tüchle von der Naturwerkstatt zeigte wie man Ostersträuße bindet.


Vera Tüchle im Gespräch mit Besucherin.


Bei der Sichtung ihrer Schatztruhen sei ihnen schnell klar geworden die Räume der Galerie füllen zu können, berichtete Karola Hauf. „Eigentlich hätten wir noch mehr Räume brauchen können“, sagte sie schmunzelnd. Sie berichtete so manche Anekdote, sehr zum Vergnügen der Besucher. Wie groß der Aufwand sei, bis ein kunsthandwerklich gestaltetes Osterei in der Vitrine steht, wisse nur, wer es einmal gemacht habe, so Karola Hauf. Interessant seien auch die ganz unterschiedlichen Techniken, die sich in der Tradition der Volksstämme entwickelt haben.


Carola Hauf bei der Erklärung der Exponate.


So gut vorbereitet machten sich die Besucher auf den Weg durch die Kostbarkeiten. Zu entdecken gab es vieles. Ein Schwerpunkt bilden die farbenprächtigen Ostereier, ob von Hühnern, Enten oder Straußenvögeln, manche sogar aus Porzellan oder Holz, vor allem aber aus aller Welt. Aus Australien Eier mit Motiven der Aborigines, aus Polen Eier in Kratztechnik mit Wachsmalerei, aus der Lüneburger Heide tragen die Eier Heidelandschaften in Batik. Hessen ist mit Schreib-Eiern vertreten, auf denen ganze Sprüche stehen. Natürlich haben Margot Burkhardt und Karola Hauf nicht nur gesammelt, sondern auch viele Exponate selbst hergestellt, manche kann man käuflich erwerben. „In einem der Räume finden sie vor allem christliche Motive“, berichtete Karola Hauf. Informationstafeln erklärten deren Bedeutung. Das Osterlamm mit Kreuzfahne sei ein Symbol für Christus das „siegreiche Osterlamm“, der Hahn ein Symbol für Christus als Überwinder der Finsternis, ist da zu lesen. Mit Ostergebäck und Getränken konnten sich die Besucher dann stärken.


Eine Gruppe junger Leute aus Heidelberg, zu Besuch in Schömberg, ließ es sich nicht nehmen die Ausstellung zu besuchen.


Margot Burkhardt zeigte ihrer Enkelin Katharina die Ausstellung, vielleicht um eine Nachfolgerin für ihr Hobby zu finden.


Eigentlich sollte man nur mit den Augen "anfassen

Bericht und Bilder: Friedrich Eschwey