Kompauer

Ausstellung des Künstlers Markus Kompauer im Haus Bühler eröffnet

In der Galerie der Gemeinde Schömberg im Haus Bühler wurde die kleine, aber feine Ausstellung „Bewegte Lebensinseln“ des Künstlers Markus Kompauer eröffnet, die bis zum 30. März 2014 immer sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet ist.
„Wir sind bestrebt abwechslungsreiche Ausstellungen zu bieten, was uns mit dieser sicher gelungen ist“, sagte Dieter Wiedenmann, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins bei der Begrüßung. Er verlas ein Grußwort von Bürgermeisterin Bettina Mettler. Verena Kohn führte in die Ausstellung ein. „Für den Werbegrafiker Markus Kompauer ist seine künstlerische Tätigkeit weit mehr, als nur ein Ausgleich zu seiner beruflichen Arbeit“, sagte sie. Das spürt der aufmerksame Besucher sofort, wenn er sich die Zeit nimmt, die mit großem Detailreichtum gestalteten Lebensinseln zu studieren.


Gespannt, aber amüsiert, verfolgen die Besucher die Ausführungen von Markus Kompauer (links) zum Objekt "Rising Paradise".


In seiner Fantasie kann sich der sensible Besucher in ein als Lebensinsel gestaltetes Baumdorf zurückziehen, das an ein mittelalterliches Dorf erinnert, mit Fachwerkhäusern, Gärten und einer Burg, zu der eine Zugbrücke führt. Der reiselustige Gast nutzt eine „Bewegte Lebensinsel“ für seine Reise. Das sind Fahrzeuge, die mit allem ausgestattet sind, was zum Leben gebraucht wird. „Ich benutze keine Spielzeugautos, die ich umbaue, das sind alles Originale, die ich von Grund auf selbst baue, das gilt auch für die Ausstattung“, versicherte Kompauer. Als Werkstoffe benutzt er verschiedene Metalle, Hölzer, Stoffe und zum Teil auch Kunststoffe und Modelliermasse. Dabei hat er keine realen Vorbilder, sondern die Objekte entstehen in einem monatelangen Prozess ohne technische Zeichnungen oder Baupläne und das macht sie zu Kunstwerken. Sie tragen Namen wie Happiness Hotel, Jungla Paraiso oder Rising Paradise. Letzteres in knallroter Farbe mit rot-weiß gestreiften Jalousien und einer Liegeterrasse auf dem Dach. Und ein rot-weiß gestreifter Liegestuhl fehlt in keiner Lebensinsel, es ist so etwas wie ein Logo des Markus Kompauer. Die Frage ob die Objekte verkäuflich seien, verneint der Künstler, zumindest was die Großen unter ihnen betrifft


Was will der Künstler mit diesem Bild wohl aussagen", fragten sich Dieter Wiedenmann (links) und Karl-Heinz Bertsch.



Text und Bilder: Friedrich Eschwey