Ehrenbürger Karl-Heinz Bertsch

Karl Heinz Bertsch ist ein Teil der Geschichte Schömbergs

„Herr Bertsch, Sie sind ein Mensch, dessen Devise einsteigen, nicht aussteigen ist. Sie sind kein Freund großer Worte, sondern der Taten“, lobte Bürgermeisterin Bettina Mettler bei der Verleihung des Ehrenbürgerrechts an das Schömberger Urgestein im großen Kursaal. Neben einer großen Zahl von Bürgern und Wegbegleitern, waren auch zahlreiche Ehrengäste erschienen, darunter die Kreishandwerksmeisterin Roswitha Keppler und der stellvertretende Landrat des Kreises Calw Frank Wiehe, sowie die früheren Bürgermeister Manfred Brugger und Gerhard Vogel. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Musikverein Schömberg und der Liedertafel „Germania“.





Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts bezeichnete Bettina Mettler in ihrer Laudatio als Ereignis von geschichtlichem Stellenwert, denn die Gemeinde Schömberg habe von dieser Ehrung bisher nur sehr selten gebrauch gemacht. „Mit dieser Ehrung bringen wir zum Ausdruck, dass wir Bürger haben, die die Verantwortung für die Gemeinschaft höher einschätzen als die eigenen Interessen“, betonte sie. Ausführlich schilderte sie die Verdienste von Karl-Heinz Bertsch, die ihm im Jahre 2005 die Ehrennadel in Gold des baden-württembergischen Gemeindetages und das Bundesverdienstkreuz am Bande eingebracht hatten (siehe Heimatbrief 2005). „Ihre höchste Auszeichnung ist aber das uneingeschränkte Ansehen, das Sie bei den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Schömberg und im Umland genießen“, sagte Mettler und ergänzte: „Menschen wie Sie schreiben Geschichte und werden selbst ein Teil dieser Geschichte.“







Kreishandwerksmeisterin Roswitha Keppler überbrachte die Glückwünsche des Handwerks und verwies auf 50 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit Bertsch`s für das Bekleidungshandwerk. Als Freund und Wegbegleiter des Geehrten bezeichnete der ehemalige Gemeinderat Manfred Raab die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Karl-Heinz Bertsch als eine der richtigsten und wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderats. „Wenn es eine „Landkreisehrenbürgerschaft“ gäbe, Du wärst sicher einer der ersten, der diese Auszeichnung verdient hätte“, lobte Raab. Wie ein roter Faden ziehe sich das Wirken Bertsch`s durch und um die Gemeinde, sagte der frühere Kurdirektor Bernd Suppus bei seinem Grußwort. Es sei Bertsch gewesen, der die Anstellung eines Kurdirektors beantragt hätte, erinnerte er. Der Heimat- und Geschichtsverein schätze sich glücklich, nun neben einem Ehrenvorsitzenden auch einen Ehrenbürger Bertsch in seinen Reihen zu haben, führte dessen Vorsitzender Dieter Wiedenmann aus.






Apotheker Herbert Eggensperger und Gemeinderat Joachim Zillinger lösten mit einem Sketsch, bei dem sie mit den Genen markanter Persönlichkeiten einen Klon von Bertsch herstellten, große Heiterkeit aus. „Du bist einzigartig, nicht zu klonen“, stellte Zillinger dann doch fest.



Mit ihrer Laudatio auf ihren Opa rührte Josefine Bertsch Publikum und Geehrten. Eine „Ehrentorte“ überbrachten für den Verein Tourismus, Handel und Gewerbe der Vorsitzende Christoph Eck und Konditormeister Jürgen Seibold.





Sichtlich gerührt bedankte sich Karl-Heinz Bertsch für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts und die vielen lobenden Worte. Er betonte, dass er einen erheblichen Teil der Ehrung seiner Frau Renate zu verdanken habe.











Bericht und Bilder: Friedrich Eschwey


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