Kinderträume von damals

Eröffnung am 29. November 2009

Dauer der Ausstellung: 29. November 2009 bis 10. Januar 2010





Ausstellung Kinderträume eröffnet

Die Ausstellung „Kinderträume von damals“ des Heimat- und Geschichtsvereins im Haus Bühler – Kunst und Geschichte in Schömberg wurde am Sonntag eröffnet. Elisabeth Aberger und Gabriele Vogel haben Leihgaben von 30 Schömberger Familien zu einer Ausstellung zusammengestellt, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.







Rund 100 Besucher, vor allem aus der Nachkriegsgeneration, kamen, um gleich am ersten Ausstellungstag ihre Kinderträume von damals zu sehen. Dieter Wiedemann, der 1. Vorsitzende des HGV dankte den Leihgebern für die Bereitschaft ihre Kinderträume auszustellen und verwies auf die wertvollen Exponate, die das Badische Landesmuseum, das Schloss Neuenbürg und das Stadtarchiv Calw zur Verfügung gestellt haben.







Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Wimberger Stubenmusik mit Zither- und Hackbrettklängen.







Für das leibliche Wohl sorgten Elisabeth Aberger und Helmut Schüssele mit Glühwein und selbst gebackenen Rosenküchlein.







Zu bestaunen sind in vielen Varianten Puppenstuben, Kaufläden, beheizbare Kinderherde, Schaukelpferde und zahlreiche Puppen. „Unter den Puppen sind wertvolle Stücke von Käthe Kruse oder Schildkröt und natürlich aus ganz unterschiedlichen Materialien wie Porzellan oder wertvollen Stoffen“, berichtete Gabriele Vogel. Wer nun meint es wären vor allem Mädchenträume ausgestellt der irrt. Eine komplette Werkstatt, mit Sägen, Schleifböcken und einer Wurstmaschine, angetrieben von einer Dampfmaschine, lässt auch Buben- und Männerherzen höher schlagen. Metallbaukästen von J. Eberspächter, Esslingen aus dem Jahre 1947 oder von Märklin, Göppingen zeigen, wie technische Kreativität in der Vergangenheit gefördert wurde. So kann ein Lokomobil mit Dampfmotor von Märklin bestaunt werden, das das Stadtarchiv Calw ausgeliehen hat. Seltenheitswert hat sicher das Modell einer öffentlichen Badeanstalt aus dem Badischen Landesmuseum. Eine historische Schlacht ist mit Zinnsoldaten nachgestellt.




Querschnitt der Exponate




Interessierte Betrachter




Reger Besuch der Ausstellung

Schon mehr als 230 Besucher haben seit der Eröffnung am 1. Advent die Ausstellung „Kinderträume von damals“ besucht. Das Begleitprogramm am 2. Advent „Honig-Model- und Kerzen“ gestaltete Ingeborg Hiller aus Calw. Das Angebot mit Honigprodukten aus der eigenen Imkerei verbreitete nicht nur weihnachtliche Düfte sondern fand bei den Besuchern auch regen Zuspruch.







Auch der Schwarzwaldverein Schömberg ließ es sich nicht nehmen seine Jahresabschlusswanderung mit dem Besuch der Ausstellung zu krönen.







Viele Gäste kamen aus der Umgebung von Schömberg und besuchten auch das Kurmuseum und das Heimatmuseum. „Wir haben nicht gewusst, dass es in Schömberg so tolle Ausstellungen und ein so attraktives Museum gibt“, war immer wieder zu hören.




Klöppeln, ein altes Kunsthandwerk

Das Beiprogramm zur Ausstellung „Kinderträume von damals“ im Haus Bühler war am 3. Advent dem alten Kunsthandwerk Klöppeln gewidmet. Erika Schnäker aus Altensteig beherrscht es perfekt und lockte mit ihren Vorführungen zahlreiche Besucher an, darunter einige Kolleginnen, die sich ihre Arbeiten anschauen wollten. Wer Gutes tun wollte konnte zum Beispiel geklöppelte Taschentücher kaufen. Diese hatten Frauen aus Indien geklöppelt, die mit dem Erlös aus dem Verkauf ihrer Arbeiten durch Deutsche Klöpplerinnen unterstützt werden.
















Sternsinger zu Besuch

Eine Gruppe Sternsinger besuchte das Bühlerhaus und die Ausstellung Kinderträume. Sie brachten den Segen der Sternsinger und baten um eine Spende für Not leidende Kinder zum Beispiel im Senegal. Von Elisabeth Aberger erhielten sie dafür eine Geldspende.







Erfolgreicher Abschluss der Ausstellung

Zum letzten Mal haben rund 80 Besucher die Gelegenheit wahrgenommen die Ausstellung „Kinderträume von damals“ im Haus Bühler-Kunst- und Geschichte in Schömberg zu besuchen, jetzt hat sie ihre Pforten geschlossen. Beim Begleitprogramm zeigten Erich Fuchs und Marianne Sabieraj aus Schwann die Kunst des Webens mit Brettchen und Webkamm. Sie sind Mitglieder der Keltenfamilie „ABNOBA“, die Bräuche und Handwerk der Kelten bewahrt. Mit großem Interesse ließen sich die Besucher in die Geheimnisse dieser 2500 Jahre alten Handwerkskunst der Kelten einweihen.
















Besucherzahl übertrifft alle Erwartungen

Insgesamt haben rund 550 Gäste die Ausstellung besucht.










Texte und Bilder stellte Friedrich Eschwey zur Verfügung.


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